Veröffentlicht auf August 11, 2016
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Eine digitale Asset-Management-Plattform für einen globalen Rundfunkveranstalter und Anbieter von Media Services zu entwickeln, ist eines unserer aktuellen Java Großprojekte. Über die Besonderheiten und die technischen Details unseres Projektes können Sie in der Fallstudie lesen. Da wir aber einen tieferen Einblick in dieser Sache geben wollten, haben wir uns an Mishu’ gewendet, einen unserer Java-Entwickler.

Das Projekt startete mit einem .NET Team, aber in einer späteren Phase des Projektes wurde entschieden, die Technologie zu ändern. Warum seid ihr auf Java umgestiegen?

Das Projekt kann in zwei Hauptphasen aufgeteilt werden. Wir haben mit der Entwicklung von einer Asset-Management-Plattform angefangen, die von allen Endkunden benutzt werden sollte (z.B. TV-Kanäle, Rundfunkveranstalter). Jetzt in der zweiten Phase entwickeln wir die maßgeschneiderten Anwendungen für den Kunden. Der Anbieter hat eine Linux IT-Infrastruktur, deswegen hat es Sinn gemacht, die Anwendungen in Java zu entwickeln, und dadurch haben wir die Ressourcennutzung verbessert. In Java zu entwickeln hat auch einen anderen Vorteil: Man kann es gleichzeitig überall verteilen.

Die Technologie mitten im Projekt zu ändern, klingt einfach. Ich wette aber, das war es nicht. Welche Herausforderungen habt ihr gehabt?

Eine deutliche Herausforderung war die Zusammensetzung des Teams. Manche von uns haben Java als zweite Spezialisierung nach .NET. Deswegen war der Wechsel von einer Technologie zu der anderen nicht sehr schwierig für uns. Doch die neuen Kollegen, die später dazukamen, haben ein bisschen Zeit gebraucht, um sich in die Arbeit einzufinden. Eine andere Herausforderung war, dass die Anwendungen ihre Aufgaben über einer längeren Zeit ausführen, und deswegen eine “besondere Pflege” bedürfen. Man muss sie verfolgen, die Möglichkeit zum Neustarten und die fehlenden Web-Worker entdecken. Es ist schließlich so, wie du es gesagt hast – manches kann einfach klingen aber in der Praxis viel schwieriger sein.

Habt ihr die Gelegenheit zu innovieren oder neue Ansätze auszuprobieren?

Was ich bei diesem Projekt sehr mag ist, dass wir jede Anwendung von Grund auf aufbauen. Wir sind nie an eine alte Architektur gebunden. Wir können jedes Mal innovieren, bei jeder neuen Anwendung, die wir entwickeln. Wenn du das technischer formulieren möchtest: Ich glaube, dass es großartig ist, dass wir eine ereignisbasierte Architektur anwenden. Ich liebe es zu sehen, wie klar die Dokumentation in diesem Fall ist, fast wie ein Flow Chart. Es begeistert mich, dass wir nach dem Continuous-Delivery-Ansatz arbeiten.

Was begeistert dich an diesem Projekt?

Ich mag es, dass wir mit diesem neuen Geschmack der ereignisbasierten Architektur herumexperimentieren. Ich genieße das richtig. Dieses Projekt ist viel mehr als eine Aufgabenliste, die ich abarbeiten muss. Es motiviert mich dazu, meine Java-Muskeln richtig anzuspannen. Es ist etwas, wonach ich jedes Mal suche. Zu guter Letzt, es ist eine Freude mit diesem Team und mit dieser Teamleitung zusammenzuarbeiten.

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